Winterwave aus Suomi – Rain Diary im Interview

Rain Diary - Sänger Tommi, FinnTouch-René und Bassist Joni nach dem Interview

Rain Diary ist eine im Jahre 2007 gegründete finnische Band, die sich mit der Bezeichnung „Winterwave“ ein ganz eigenes Genre im Bereich des Dark Wave geschaffen hat. Rock, Pop und elektronische Sounds verschmelzen zu einer stimmigen Mixtur, die gleichermaßen melancholisch angehauchte wie eingängige Songs zur Folge hat. Schon die erste Single „Lost“ schaffte es bis auf Platz 18 der finnischen Download Charts. Nach dem vielversprechenden Debütalbum „The Lights Are Violent Here“, das 2013 erschien, vergingen einige Jahre bis zum Nachfolgewerk „Black Weddings“.

Rain Diary – fünf Jungs und eine Lady

Die Band, die einen starken Bezug zu Deutschland hat, besteht aus fünf Jungs und einer Lady: Tytti Toppari, die für Keyboards, Sythesizer und Vocals zuständig ist, steht zusammen mit Leadsänger Tommi Suomala, Gitarrist Teemu Rantanen, Joni Bitter (Gitarre, Bass) und Lauri Kujasalo (Schlagzeug, Percussion) auf der Bühne. Als eher unsichtbarer, aber nicht minder wichtiger Member der Truppe kümmert sich Pekka Vanajas im Hintergrund um Bass und Technik. Im Vorfeld des Rain Diary Konzerts im 7er-Club in Mannheim habe ich mich mit Sänger Tommi und Bassist Joni über Herzensorte, die schönsten Plätzchen Tamperes und neue Musik unterhalten. Mach mit bei unserem Gewinnspiel und sichere Dir das „Black Weddings“-Album auf CD! (haastattelu suomeksi alla!)

FinnTouch: Hi, schön euch zu treffen! Ihr wart ja bereits in Hamburg, Köln und Münster unterwegs. Heute spielt ihr hier in Mannheim. Wie ist es, in Deutschland auf Tour zu sein?

Joni (Rain Diary): Das ist auf jeden Fall klasse bisher. Es ist jetzt das vierte Mal, dass wir hier sind, und es ist jedes Mal genauso schön.

FinnTouch: Ihr seid ja unterwegs mit der Band Vlad in Tears. Wie kam es zu dieser gemeinsamen Tour?

Joni (Rain Diary): Das ergab sich über einen gemeinsamen Kontakt. Deutschland ist für uns ja sowieso so etwas wie ein musikalisches Heimatland. In Finnland gibt es kaum noch solche Bands wie uns. Hier ist ein Herzensort für uns in vielerlei Hinsicht.

Tommi (Rain Diary): In Finnland kennt uns im Endeffekt so gut wie niemand… (lacht)

Joni (Rain Diary): Zumindest nur ein sehr kleiner Kreis, obwohl wir ja Pop machen.

Tommi (Rain Diary): In Finnland gibt es eine starke Punkszene mit einigen richtig großartigen Bands. Das ist heutzutage „das Ding“.

Rain Diary live on stage

Rain Diary lieferten eine tolle Performance in Mannheim ab! (Foto: Wolfgang Blau)

„Hamburg hat für uns eine besondere Bedeutung“

FinnTouch: In Hamburg habt ihr damals schon euer zweites Album aufgenommen, außerdem seid ihr dort beim Reeperbahn Festival aufgetreten. Hat diese Stadt eine besondere Bedeutung für euch?

Tommi (Rain Diary): Auf jeden Fall. Auch diese Tour hat ja dort begonnen. Wir haben dort in der finnischen Seemannskirche übernachtet, die für uns so etwas wie ein Zuhause in der weiten Welt geworden ist. Es ist schön, wenn man weiß, wo die Unterkunft ist. Dann nimmt die ganze Sache ganz entspannt ihren Anfang.

Joni (Rain Diary): Dann haben wir dort auch viele Freunde und vielleicht mag Hamburg sogar von allen deutschen Städten die größte Szene für diese düstere Musik haben. Es gibt einige sehr gute Bands in Hamburg wie zum Beispiel Florian Grey oder Lord of the Lost. Auch als Stadt ist Hamburg der Hammer.

Tommi (Rain Diary): Ich habe selbst ein Jahr in Berlin gelebt, aber nach diesen Besuchen kann ich sagen, dass ich Hamburg vielleicht sogar ein bisschen mehr mag. Beide Städte haben dennoch zweifellos ihre Vorzüge.

FinnTouch: Euer Genre ist Dark Wave – selbst bezeichnet ihr euren Sound auch als „Winterwave“. Wie würdet ihr euren Musikstil in wenigen Worten beschreiben?

Joni (Rain Diary): Das ist elektronisch gewürzter Rock’n’Roll mit starken Pop-Einflüssen. Das „Winter“ kommt vor das „wave“, weil viele finnische Bands oder generell Bands aus den nordischen Ländern diesen typischen Nordic Noir-Sound haben. Finnische Bands zeichnen sich meist durch eine gewisse Düsterheit aus. Daher „Winterwave“.

Tommi (Rain Diary): Wir waren auch der Meinung, dass wir vielleicht nicht so ganz komplett in diese „Dark Wave“-Ecke passen. Deshalb ein eigenes Genre. Vielleicht wird es in der Zukunft ja mal ein Genre, in dem sich noch mehr Bands tummeln… (lacht)

„Die Band entstand aus einer gemeinsamen Anathema-Begeisterung“

FinnTouch: Habt ihr finnische oder internationale Vorbilder? Vor welchen Künstlern habt ihr besonders Respekt?

Tommi (Rain Diary): Diese Band entstand ursprünglich aus einer gemeinsamen Begeisterung für die Musik von Anathema. Sonst hat jeder von uns so seine eigenen Bands. Meine persönlichen Favoriten sind allen voran Nick Cave and the Bad Seeds, auch wenn man deren Einfluss vermutlich nicht allzu sehr aus unserer Musik heraushören kann. Die anderen Bandmitglieder hören sehr viel ganz andere Musik. Von den finnischen Bands kommen mir noch Lasten Hautausmaa, die richtig gut sind, und Oranssi Pazuzu, die psychedelischen Black Metal machen, in den Sinn. Das sind zwei meiner derzeitigen Favoriten aus Finnland.

FinnTouch: Eure Musik zeichnet sich ja durch eine elektronische Note aus. Gibt es jemanden von euch, der auch ganz „traditionelle“ elektronische Musik wie Techno oder Trance hört?

Tommi (Rain Diary): Ich vermute, dass Joni von uns wohl am meisten solche Musik hört. Joni und Tytti. Auch Lauri mag gerne die Musik der 80er Jahre. Bei mir selbst ist es doch eher rocklastig. Aber natürlich gehen solche Klassiker wie Depeche Mode klar.

Rain Diary - Joni Bitter on stage

Joni Bitter gibt auf der Bühne alles! (Foto: Wolfgang Blau)

FinnTouch: Im Folgenden ein paar kurze Fragen – mit der Bitte um eine kurze Antwort. Meer oder See?

Tommi (Rain Diary): Das ist schwierig. In Finnland gibt es viele Seen, aber ich mag das Meer deshalb, weil man stets die Vorstellung hat, dass auf der anderen Seite etwas komplett anderes ist. Ein neues Land… Alle Meere sind jedoch miteinander verbunden. Ich muss mich hier also für das Meer entscheiden!

FinnTouch: Sauna oder Fitnessstudio?

Tommi (Rain Diary): Sauna! (lacht)

„Wenn ich mich entscheiden muss, dann Kaffee“

FinnTouch: Das muss ein Finne natürlich sagen (lacht). Bier oder Kaffee?

Tommi (Rain Diary): Am Morgen Kaffee, am Abend Bier. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann Kaffee!

FinnTouch: The 69 Eyes oder HIM?

Tommi (Rain Diary): HIM. Sie haben schön abwechslungsreiche Sachen herausgebracht. Es hat mir gefallen, dass sie sich mit jedem Album ziemlich weiterentwickelt haben.

FinnTouch: Kleiner Gig im Club oder Auftritt auf einem großen Festival?

Tommi (Rain Diary): Ein kleiner Gig im Club. Ich mag diese intime Atmosphäre. Andererseits haben wir auch nicht wirklich großartige Erfahrungen, was große Festivals angeht.

„Die Rajaportin sauna ist ein wunderbarer Ort“

FinnTouch: Wenn unsere Leser nach Finnland kommen, was sollten sie sich unbedingt ansehen, was erleben?

Tommi (Rain Diary): Sie sollten die Rajaportin sauna in Tampere im Stadtteil Pispala besuchen. Es handelt sich hierbei um die älteste noch immer in Betrieb befindliche öffentliche Sauna Finnlands. Ein wunderbarer Ort. Pispala ist sowieso ein ganz großartiges Fleckchen. Ein großer Landrücken, von dem aus man auf beide Seen Tamperes blicken kann, den Näsijärvi und den Pyhäjärvi. Dann gibt es dort viele alte Holzhäuser und ein gewisser Hippie-Spirit ist spürbar.

FinnTouch: Kommt ihr alle aus dieser Gegend?

Tommi (Rain Diary): In dieser Gegend wohnen wir. Joni und Teemu sind gebürtig aus Lahti. Joni wohnt näher an der Hauptstadtregion und Lauri stammt aus Kotka.

Rain Diary - Tommi und Joni

Sänger Tommi (links) und Bassist Joni vor dem Gig

FinnTouch: Letzten Herbst habt ihr euer zweites Album „Black Weddings“ veröffentlicht. Daraus gab es die Singleauskopplung „Berlin“. Gibt es eine besondere Geschichte hinter diesem Song?

Tommi (Rain Diary): Er bezieht sich auf eine wahre Geschichte aus dem eigenen Leben. Berlin hat hier praktisch eine Art symbolische Bedeutung. Der Song handelt von einer kognitiven Dissonanz. Wenn du weißt, dass eine Sache in Deinem Leben nicht funktioniert, aber es schwer ist, loszulassen. Du überlegst Dir dann Gründe, weswegen Du nicht loslassen musst. Berlin kann beispielsweise für eine Drogensucht stehen, aber auch für eine Abhängigkeit in einer Partnerschaft, die Angst, alleine zu bleiben. In dieser bestimmten Geschichte funktioniert eine Beziehung nicht, aber die Beteiligten denken, dass sich durch einen gemeinsamen Umzug nach Berlin alles wieder reparieren lässt. So funktioniert es natürlich nicht.

„Die Veröffentlichung des letzten Albums verzögerte sich“

FinnTouch: Plant ihr denn schon neue Musik?

Tommi (Rain Diary): Wir haben einige Ideen für Songs, aber wir sind noch nicht so richtig in den Songschreibermodus reingekommen. Das aktuelle Album ist für uns ja im Endeffekt sogar schon recht alt. Die Veröffentlichung hatte sich nur relativ lange verzögert. Wir waren der Ansicht, dass erst einmal das eine herauskommen sollte, ehe wir uns mit neuem Material beschäftigen. Nach dieser Tour werden wir uns sicherlich verstärkt auf das Aufnehmen des neuen Albums konzentrieren. Zwischen dem ersten und zweiten Album vergingen vier Jahre. Hoffentlich dauert es dieses Mal nicht wieder so viele Jahre! (lacht)

FinnTouch: Wir drücken die Daumen! Vielen Dank für das Interview.

Besucht die Website und die Facebook-Seite von Rain Diary, um über weitere Veröffentlichungen und Touren der Band auf dem Laufenden zu bleiben. Vielen Dank an Nefer fürs Organisieren und Wolfgang für die Bilder! Noch mehr tolle Konzertfotos, u.a. vom Rain Diary-Gig in Mannheim, findest Du auf seiner Website.

Rain Diary-CD-Gewinnspiel

Rain Diary - Black Weddings (CD)

Gewinne das neue Album von Rain Diary

Vom 11.05. bis 18.05.2018 kannst Du auch an unserem Gewinnspiel teilnehmen und mit etwas Glück das neue Album „Black Wedding“ von Rain Diary auf CD gewinnen. Verrate uns dazu einfach im Kommentarfeld weiter unten, warum gerade Du gewinnen solltest. Vergiss nicht, Deine E-Mail-Adresse anzugeben. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

  • Um teilzunehmen, musst Du mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Das Gewinnspiel findet vom 11.05. bis 18.05.2018 um 23:59 Uhr statt. Teilnahmeschluss ist am 18.05.2018 um 23:59 Uhr. Danach abgegebene Kommentare zählen nicht mehr für die Verlosung.
  • Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärst Du Dich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden und bist damit einverstanden, dass wir im Fall eines Gewinns Deinen Vornamen, Nachnamen und Wohnort sowie ein uns von Dir zur Verfügung gestelltes Foto im Internet veröffentlichen.
  • Zu gewinnen gibt es 1 CD „Rain Diary – Black Weddings“, zur Verfügung gestellt von der Band selbst
  • Die Teilnahme erfolgt durch die Abgabe eines Kommentares hier unter diesem Beitrag auf finntouch.de. Neben dem Kommentar ist es auch erforderlich, den vollständigen Namen und die E-Mail-Adresse in den entsprechenden Feldern anzugeben.
  • Die Teilnahme ist kostenlos; jede Person kann nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen.
  • Die Gewinner werden innerhalb von 7 Tagen nach Ablauf des Gewinnspiels ausgelost. Es entscheidet das Los unter Gewährleistung des Zufallsprinzips. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Solltest Du gewonnen haben, bekommst Du eine Benachrichtigung per E-Mail.
  • Solltest Du nicht innerhalb von 7 Tagen auf diese E-Mail geantwortet haben, wird von uns ein neuer Gewinner ermittelt und benachrichtigt.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Wir speichern Deine Daten lediglich für die Gewinnspielabwickung. Wir werden keine personenbezogenen Daten an Dritte weiterleiten, außer soweit dies für die korrekte Abwicklung des Gewinnes nötig ist, oder Adressdaten verkaufen.
  • Als Teilnehmer hast Du zu jeder Zeit den Anspruch auf Auskunft oder Berichtigung Deiner Daten nach den gesetzlichen Vorgaben und kannst Deine erteilte Einwilligung zur Verarbeitung der Daten jederzeit in Textform per E-Mail an rene.schwarz@finntouch.de mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
  • Diese Teilnahmebedingungen sowie die gesamte Rechtsbeziehung zwischen dem Teilnehmer und René Schwarz unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme seiner kollisionsrechtlichen Bestimmungen. Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ungültig sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen davon unberührt.

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Rain Diary live im 7er-Club Mannheim

Joni, Tommi und Tytti in Aktion auf der Bühne des Mannheimer 7er-Club (Foto: Wolfgang Blau)

Interview in finnish language / haastattelu suomeksi

FinnTouch: Hei, kivaa tavata! Olette olleet liikkeellä jo Hampurissa, Kölnissä ja Münsterissä. Tänään olette täällä Mannheimissa. Minkäslaista on ollut keikkailla Saksassa?

Joni (Rain Diary): Onhan se ollut siistiä. Tämä on neljäs kerta, kun me käymme täällä, ja aina on yhtä hienoa.

FinnTouch: Olette liikkeellä bändin kanssa nimeltään Vlad in Tears. Kuinkas tämä yhteistyö syntyi?

Joni (Rain Diary): Meillä on sama ohjelmistomyyjä. Sitä kautta se onnistui sitten. Ja Saksahan on meille tavallaan niinkuin musiikillinen kotimaa. Suomessa meidän kaltaisia bändejä ei enää hirveästi ole. Täällä on sydänpaikka meille monella tavalla.

Tommi (Rain Diary): Suomessa meistä ei oikeastansa tiedä juurikaan kukaan… (nauraa)

Joni (Rain Diary): Hyvin pieni piiri, äärimmäisen marginaalista. Vaikka poppia tehdäänkin.

Tommi (Rain Diary): Suomessa on kova punkki skene, jossa on kyllä ihan mahtavia bändejä. Se on nykyään „the thing“.

„Hampurilla on meille erikoinen merkitys“

FinnTouch: Hampurissa nauhoititte aikoinaan jo teidän toista levyä ja olette olleet soittamassa siellä Reeperbahn Festivalilla. Onko tällä kaupungilla joku erikoinen merkitys teille?

Tommi (Rain Diary): On todellakin. Tämäkin reissu alkoi sieltä. Olimme yötä suomalaisessa merimieskirkossa. Siitä on tullut vähän sellainen koti tien päällä. On mukavaa, kun tietää, missä on majapaikka. Silloin lähtee rennolla asenteella koko homma käyntiin.

Joni (Rain Diary): Sitten siellä on myös paljon ystäviä ja ehkä Hampurissa saattaisi olla Saksan kaupungeista isoin tälläisen synkän musiikin skene. Siellä on myös todella hyviä paikallisia yhtyeitä kuten Florian Grey tai Lord of the Lost. Myös kaupunkina Hampuri on tosi makea.

Tommi (Rain Diary): Asuin itse vuoden Berliinissä, mutta näiden käyntejen jälkeen voin sanoa, että ehkäpä tykkään Hampurista jopa vähän enemmän. On molemmilla kaupungeilla kuitenkin omat hyvät puolensa.

FinnTouch: Teidän genre on Dark Wave – tai itse kutsutte sitä myös „Winterwave“:iksi. Kuinka kuvaisitte itse parissa lauseessa teidän musiikkityyliään?

Joni (Rain Diary): Se on elektronisesti maustettua rock’n’rollia, jossa on vahvat pop-vivahteet ja se „Winter“ tulee sinne „wave“:n eteen, kun suomalaisilla tai koko pohjoismaiden bändeillä on tämä oma Nordic Noir saundi. Siitä tulee se „Winterwave“. Suomalaisilla bändeillä on yleensä sellainen tietynkaltainen tumma kaju.

Tommi (Rain Diary): Olimme myös sitä mieltä, että emme ehkä ihan suoraan sovi tähän „Dark Wave“ kuvioon. Siksi siis oma genre. Ehkähän siitä tulee tulevaisuudessa sellainen genre, josta löytyy vielä enemmänkin bändejä… (nauraa)

„Bändi lähti yhteisestä Anathema-diggailusta“

FinnTouch: Onko teillä suomalaisia tai kansainvälisiä esikuvia? Mitä artisteja kunnioitatta erikoisesti?

Tommi (Rain Diary): Tämä bändi lähti alunperin yhteisestä Anathema-diggailusta. Muuten jokaisella meistä on vähän omat bändit. Omia suosikkeja ovat ennen kaikkea Nick Cave and the Bad Seeds, vaikka sitä ei varmastikaan hirveästi meidän musiikista huomaa. Muut tyypit kuuntelevat paljon aivan toisenlaista musiikkia. Suomalaisista bändeistä tulee mieleen Lasten Hautausmaa, se on valtavan hyvä, ja Oranssi Pazuzu, psykedeelistä black metallia. Siinä on kaksi minun tämänhetkisiä suosikkeja suomalaisista bändeistä.

FinnTouch: Teidän musiikissa on jonkinlainen elektroninen mauste. Onko ketään teistä, joka kuuntelee myös aivan sellaista „perinteistä“ konemusiikkia kuten esim. techno, trance…

Tommi (Rain Diary): Veikkaan, että Joni varmaan kuuntelee eniten sen tyyppistä musiikkia. Joni ja Tytti. Myös Lauri on 80-luvun musiikin diggari. Itsellä se on kyllä enemmänkin rock-painotteista. Kyllä sellaiset klassikot kuten esimerkiksi Depeche Mode kelpaa.

FinnTouch: Tässä nyt pari lyhttä kysymystä – lyhyt vastaus, please. Meri tai järvi?

Tommi (Rain Diary): Tämä on vaikeaa. Suomessa on paljon järvejä, mutta tykkää merestä sen takia, kun siinä on se idea, että toisella puolella on aivan täysin jotakin uutta. Uusi maa, uusi manner… Kaikki meret ovat kuitenkin yhteydessä toisiinsa. Täytyy siis sanoa että meri!

FinnTouch: Sauna vai kuntosali?

Tommi (Rain Diary): Sauna! (nauraa)

„Jos täytyy valita, niin kahvi“

FinnTouch: Pakko sanoa suomalaisena (nauraa). Kalja vai kahvi?

Tommi (Rain Diary): Aamulla kahvi, illalla kalja. Mutta jos näistä täytyy valita, niin kahvi!

FinnTouch: The 69 Eyes vai HIM?

Tommi (Rain Diary): HIM. Heillä on ollut mukavan monipuolinen tuotanto. Olen tykännyt siitä, että he uudistuivat aika paljon jokaisella levyllä.

FinnTouch: Pieni keikka klubissa vai esiintyminen isolla festarilla?

Tommi (Rain Diary): Pieni keikka klubissa. Tykkään intiimistä tunnelmasta. Toisaalta hirveästi ei ole kokemuksia isoista festareista.

„Rajaportin sauna on loistava paikka“

FinnTouch: Jos meidän lukijat ovat tulossa Suomeen, mitä heidän olisi pakko nähdä, tehdä tai kokea siellä?

Tommi (Rain Diary): Tampereella Rajaportin sauna, Pispalassa, joka on Suomen vanhin ainavaan toimiva julkinen sauna. Se on loistava paikka. Pispala on muutenkin aivan mahtava paikka. Se on iso harju, josta näkee molemmat Tampereen järvet, Näsijärven ja Pyhäjärven. Sitten siellä on paljon vanhoja puutaloja ja vähän sellainen hippi meininki.

FinnTouch: Olette kaikki kotoisin sieltä seudulta?

Tommi (Rain Diary): Siellä seudulla asumme. Joni ja Teemu ovat kuitenkin Lahdesta kotoisin. Joni asuu lähempänä pääkaupunkiseutua. Lauri on Kotkasta kotoisin.

FinnTouch: Viime syksynä julkaisitte teidän toisen albumin „Black Weddings“. Siitä ilmestyi sinkku nimeltään „Berlin“. Onko tämän biisin takana joku erikoinen tarina?

Tommi (Rain Diary): Se perustaa tositapahtumaan omasta elämästä. Berliinillä on vähän niinkuin symbolinen merkitys. Se kertoo sellaisesta kognitiivisestä dissonanssista. Kun tiedät, että joku asia elämässäsi ei toimi, mutta on vaikeaa päästä siitä irti. Sitten keksit syitä, miksi et tarvitsisi päästä siitä irti. Berliini voi edustaa tässä tapauksessa esimerkiksi päihderiippuvuutta tai myös riippuvuutta parisuhteesta, pelkoa yksinjäämisestä. Tässä kyseisessä tarinassa parisuhde ei toimi, mutta ajatellaan, että muutetaan yhdessä Berliiniin, niin kaikki korjautuu. Näin tietenkään asiat eivät toimi.

„Viime levyn julkaisu vehähti pitkään“

FinnTouch: Oletteko suunnittelemassa jo uutta musikkia?

Tommi (Rain Diary): Meillä on muutamia ideoita biiseille, mutta emme ole päässeet vielä kunnolla sellaiseen kirjoittamismoodiin. Tuokin levyhän on meille itse asiassa jo aika vanha. Sen julkaisi vain venähdi niin pitkään. Olimme sitä mieltä, että tämä pitäisi ensiksi saada ulos, ennenkö voi alkaa tehdä uutta materiaalia. Varmaan tämän kiertueen jälkeen alamme keskittyä tekemään uutta levyä. Ensimmäisen ja toisen levyn välillä oli neljä vuotta. Toivottavasti ei mene tällä kertaa niin monta vuotta! (nauraa)

FinnTouch: Pidetään peukkuja! Kiitos paljon haastattelusta.

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3 Comments

  1. 1

    Hey ihr Lieben,
    ich würde diese CD unglaublich gerne gewinnen. Leider habe ich es nicht nach Hamburg geschafft.
    Allerdings habe ich sie vor fast 2 Jahren live in Bar Loose erleben dürfen! Sie waren super.
    Und vor kurzem habe ich Joni genau dort fleißig arbeiten gesehen. 😉 Ganz inkognito und schwer zu erkennen.

    LG, Sarah

  2. 2

    Ich sollte gewinnen, weil ich immer auf der Suche nach finnischen Bands oder Künstlern bin😉 Ich bin Moderatorin bei einem Internetradio und gestalte dort Sendungen mit „nordischer“ Musik und bin immer für Alles offen. Vielleicht hab ich ja Glück🍀

  3. 3

    Hallo,
    weil ich begeistert finnische Musik höre und die Band noch gar nicht kenne.
    Viele Grüße, die Alex

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