Dark Ride Brothers live

Country made in Finland: Die Dark Ride Brothers im Interview

Finnland ist ein Land, das in vielerlei Hinsicht immer wieder Überraschungen parat hat. Das gilt insbesondere auch für den Bereich Musik. Dass es im hohen Norden Europas eine riesengroße Begeisterung für den Tango gibt, ist inzwischen vielen bekannt. Aber wusstest Du, dass es hier auch eine Band gibt, die mit Countryklängen eine stetig wachsende Fangemeinde um sich schart? Die Dark Ride Brothers sind ein prima Beispiel für die deutsch-finnische Freundschaft, denn die Truppe besteht aus musikbegeisterten Menschen beider Nationalitäten.

Dark Ride Brothers – von Imatra hinaus in die Welt

Neben dem Deutschen Sven Langbein gehören die fünf Finnen Vesa Winberg, Joni Takalo, Risto Hyytiäinen, Juha Oksanen und Hannu Liukku zu den Dark Ride Brothers. Beheimatet sind die Jungs in Imatra im wunderschönen Saimaa-Seengebiet. Von hier aus möchten sie mit ihrem eingängigen Countrysound die Konzertbühnen der Welt erobern. In wenigen Tagen kommen sie für einige Konzerte nach Deutschland und performen auf dem Weg hierher einfach mal eben auf der M/S Finnstar von Finnlines. Gründe genug, um endlich einmal persönlich bei den sympathischen Künstlern anzuklopfen. Im FinnTouch-Interview spricht Dark Ride Brother Sven mit uns über die Bandhistorie, die anstehende Tour und mögliche Albumpläne. Dazu verrät er Dir seine Lieblingsplätze in Finnland. Read More…

Bazie (The 69 Eyes) beim FinnTouch-Interview

The 69 Eyes – Gitarrist Bazie im Interview

The 69 Eyes sind Kult. Schon seit nahezu drei Jahrzehnten steht die finnische Band auf den Bühnen dieser Welt – und sie haben noch lange nicht genug. Besonders gerne sind die Jungs in Deutschland zu Gast. Denn hier haben sie mit die treuesten Fans. Kein Wunder also, dass sie sich auf ihren Gig in Hamburg Ende Mai 2017 besonders freuten. Im Knust, einer sehr netten, familiären Location unweit des Stadions am Millerntor, sollte es also Goth’n’Roll vom Feinsten geben. Bevor es jedoch auf die Stage ging, stand uns The 69 Eyes-Gitarrist Bazie noch Rede und Antwort.

The 69 Eyes aus einer etwas anderen Perspektive

Nachdem wir im Vorfeld der Tour bereits mit Sänger Jyrki 69 ein längeres Interview via Skype geführt hatten, war es toll, nun auch noch ein anderes Bandmitglied „live und in Farbe“ während der Tour zu treffen und ganz frische Eindrücke zu bekommen. Bazie begrüßte uns freundlich und nahm sich ganz gechillt Zeit, um das Interview und im Anschluss daran noch eine kleine Fotosession zu machen. Und das, obwohl das Konzert schon wenige Minuten später beginnen sollte. Ein echter Profi eben und ein tolles Erlebnis auch für unsere Followerin Christina, die das Konzertticket und Meet & Greet bei unserem Gewinnspiel abgestaubt hatte. Toll, dass Du dabei warst! Und jetzt ganz viel Spaß mit dem Bazie Interview (Finnish version below / haastattelu suomeksi alla!).

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Tuska Festival 2017

Das 20. Tuska Festival in Helsinki – ein Erfahrungsbericht

[Gastbeitrag von Ilka Wohl] Das Tuska Open Air Metal Festival, kurz Tuska Festival oder einfach „Tuska“, ist so etwas wie eine feste Institution in Finnland. Es ist DAS Metal-Festival überhaupt. 2017 jährte sich diese Veranstaltung vom 30.06. bis zum 02.07. zum 20. Mal. Übrigens ist Tuska nicht etwa der Ort, sondern der Name des Events – es ist das finnische Wort für „Schmerz“. Daher war ich etwas vorgewarnt, denn ich bin so etwas wie ein Seiteneinsteiger in die Heavy-Metal-Szene. Ich wollte in erster Linie HIM sehen – die Headliner des Samstags und seit über einem Vierteljahrhundert die wohl bekannteste finnische Metal-Band. Ein paar Bands des weiteren Line-Ups kannte ich allerdings auch.

Einfach den schwarz Gekleideten folgen…

Wollte man am Tuska-Wochenende wissen, wie man zum Festival kommt, brauchte man eigentlich nur den vielen schwarz gekleideten Menschen durch Helsinki zu folgen. Man konnte ziemlich sicher sein, dass sie raus zum Suvilathi-Gelände wollten. Dabei handelt es sich um ein stillgelegtes Industrieareal mit dem Charme eines solchen und damit perfekt geeignet für Events wie das Tuska Festival oder auch das Flow-Festival. Letzteres findet vom 11. bis 13. August statt und zieht sicherlich mit Lana del Rey, the xx, Beth Ditto und vielen mehr ein etwas anderes Publikum an. Read More…

Eläkeläiset FinnTouch Interview

Humppa of Finland – Eläkeläiset im Interview

Gibt es eine verrücktere Band als die finnischen Eläkeläiset auf diesem Planeten? Wohl eher nicht. Denn was die aus dem nordkarelischen Joensuu stammende Truppe auf der Bühne veranstaltet, das musst Du ganz einfach einmal mit Deinen eigenen Augen erlebt haben. Eines ist sicher: Schlechte Laune hat auf den Konzerten der Eläkeläiset nichts zu suchen. Schon seit 25 Jahren touren die Finnen quer durch Europa, wobei sie gerade in Deutschland immer wieder gerne gesehene Gäste mit einer sehr treuen Fanbasis sind. Kein Wunder, dass sie sogar gerne noch häufiger hierher kommen würden.

Die Hommage der Eläkeläiset zum 100. Geburtstag

Da Finnland im Jahr 2017 sein großes 100-Jähriges Jubiläum bestreitet, haben sich auch die Eläkeläiset etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Das neue Album „Humppa of Finland“ huldigt nicht nur auf seinem Cover der Gay-Ikone Tom of Finland, sondern es zieht sich hier auch noch ein roter Faden durch die Songs. So dürfen alle beteiligten – ausschließlich finnischen – Stars einmal die Triangel schlagen und sich somit auf der Platte verewigen. Mit dabei sind unter anderem Nightwish, Lordi, Ville Valo und die Bomfunk MCs. Ansonsten gibt es den altbewährten Humppa-Gute-Laune-Sound, für den die Eläkeläiset schon immer stehen. Ich habe die Jungs vor ihrem Gig im Wiesbadener Schlachthof getroffen und mich mit Keyboarder, Sänger und Texter Onni Waris sowie Keyboarder, Gitarrist und Sänger Petteri Halonen unterhalten. Dabei herausgekommen ist ein überaus kurzweiliges Interview (Finnish version below / haastattelu suomeksi alla!). Read More…

Petteri Sariola auf der Bühne

Finnlands Gitarrenvirtuose: Petteri Sariola im Interview

Im zarten Alter von sieben Jahren begann Petteri Sariola mit dem Gitarrespielen. Wohl niemand dürfte damals geahnt haben, was für eine Karriere der junge Finne hinlegen würde. Seit Jahren steht er nicht nur in seinem Heimatland, sondern beispielsweise auch in Deutschland regelmäßig auf den Konzertbühnen und begeistert sein Publikum mit einzigartigen und beeindruckenden Performances. Auch in Japan ist Petteri Sariola sehr angesagt und so ist er häufiger im fernen Osten anzutreffen.

Solo mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz

Der 1984 geborene Petteri hat nicht nur drei eigene Studioalben herausgebracht, sondern ist auch Teil der Band Dead Sirius 3000. Wenn er auf der Bühne steht, hat er eine unglaubliche Präsenz und zieht die Zuhörer nicht nur durch seine Musik, sondern auch seine charmante und schlagfertige Art in seinen Bann. Denn Petteri ist das lebendige Gegenbeispiel für die Behauptung, alle Finnen seien still und zurückhaltend. Bei seinen Konzerten hat man den Eindruck, eine gesamte Band stünde auf der Bühne, dabei ist es nur das Multitalent Petteri Sariola alleine. Wir haben den sympathischen Künstler beim „Gitarrenzauber“-Zusatzkonzert im hessischen Stockstadt am Rhein live erlebt und nach seinem Gig mit ihm gesprochen (Finnish version below/haastattelu suomeksi alla!). Read More…

The 69 Eyes Bandfoto

The 69 Eyes – Sänger Jyrki 69 im Interview

Im Jahre 1990 gegründet, zählen die The 69 Eyes zu den international bekanntesten finnischen Bands. Üblicherweise werden sie dem Genre des Dark Rock oder Gothic Rock zugeordnet, mit leichten Metal-Einflüssen. Ihre besten Chartsplatzierungen in Deutschland hatten The 69 Eyes mit der Single „Lost Boys“ (Platz 77) und dem Album „Back in Blood“ (Platz 32). Während sie hierzulande eine treue, aber überschaubare Anhängerschaft haben, konnten sie in Finnland sogar mehrere Nummer-eins-Hits landen und sind daher nahezu jedem Kind ein Begriff.

Helsinki Vampire erobern die Welt

Gerne bezeichnen sich die Jungs selbst als Helsinkis Vampire – wie auch das neue Soloalbum von Sänger und Frontmann Jyrki „69“ Linnankivi heißen wird. Gemeinsam mit Bassist Archzie, den Gitarristen Bazie und Timo-Timo sowie Schlagzeuger Jussi „69“ haben sie schon eine Menge auf den Konzertbühnen dieser Welt erlebt – und sie haben noch lange nicht genug. In unserem ausführlichen Interview plaudert Jyrki 69 mit uns unter anderem über neue Alben und Singles, die sich eher zum Negativen wandelnde finnische Musikszene und die Vorzüge der Europäischen Union. Viel Spaß beim Lesen (Finnish version below/haastattelu suomeksi alla!). Read More…

Wake The Nations und FinnTouch nach dem Interview

Wake The Nations im Interview – finnischer Rock im 80s-Style

Wake The Nations ist eine finnische Band aus der Region Turku, die für schnörkellosen Rock im Stil der 80er Jahre steht. Dennoch klingt der Sound der Jungs alles andere als altbacken, sondern macht ganz einfach richtig Spaß. Um die Band musikalisch näher kennenzulernen, empfehlen wir Dir das Wake The Nations Album „Sign Of Heart“, in das Du beispielsweise bei Spotify reinhören kannst. Besonders der Song „Fairytale Romance“ geht direkt ins Ohr und besitzt enormes Hitpotenzial. Obwohl Wake The Nations schon mit Größen wie Sunrise Avenue oder Niila auf der Bühne standen, sind die Jungs absolut auf dem Boden geblieben und zeigen sich sehr publikumsnah.

Echte Vollblutmusiker mit gutem Draht zum Publikum

Wir haben Wake The Nations vor ihrem Gig in Dietzenbach bei Frankfurt getroffen, wo sie im „Wirtshaus zur Linde” auf der Bühne standen und sich auch im Anschluss daran sehr viel Zeit für die Konzertbesucher nahmen. Krister, Risto, Gekko, Jori und Tuomas sind echte Vollblutmusiker, obwohl die Band für sie bislang nur ein Hobby ist. Wer weiß, vielleicht gelingt ihnen ja mit ihrem kommenden Album auch der große internationale Durchbruch? Zu gönnen wäre es den sympathischen Finnen. Im großen FinnTouch-Interview verraten sie Dir einiges über ihren Werdegang, wie es überhaupt zu ihren ersten Deutschland-Gigs kam und was sie über Streaming-Dienste wie Spotify denken (haastattelu suomeksi alla!) Read More…

Mehr als nur ein „Sandstorm“ – Darude im Interview

Ville Virtanen ist Dir vermutlich besser bekannt unter seinem Künstlernamen Darude. Der 1975 in der Nähe von Turku geborene Finne eroberte um die Jahrtausendwende mit seinem Trancehit „Sandstorm“ zunächst die Clubs und dann auch die Charts dieser Welt. Es gibt wohl kaum einen rein instrumentalen Undergroundsong, der auch im Mainstreambereich so einschlug und eine derartige Bekanntheit erlangte. In den deutschen Singlecharts kletterte „Sandstorm“ bis auf Platz 6, in UK wurde sogar der 3. Platz erreicht. Aber vor allem auch in den USA räumte Darude mit dieser Scheibe richtig ab.

Bis heute einer der bekanntesten finnischen Künstler

Auch wenn bis heute nicht jeder weiß, dass Darude aus Finnland kommt – er ist zweifellos einer der bekanntesten und meistgespielten finnischen Künstler aller Zeiten. Ihn nur auf „Sandstorm“ zu reduzieren wäre nicht ganz fair. Schließlich hat Virtanen vier Alben und diverse Singles veröffentlicht, von denen „Feel The Beat“, „Music“, „Next To You“ und „Tell Me“ allesamt in Finnland Platz 1 der Charts erreichten („Sandstorm“ schaffte es in seinem Heimatland im Übrigen „nur“ auf Platz 3!). Darude ist bis heute ein international gefragter DJ. Aktuell arbeitet er an neuen Produktionen. Ich habe ihn auf der Silja Europa im Rahmen der „25 Years of Dance“-Cruise von DJ Orkidea getroffen und mich nach seinem Set bei einem kühlen Lonkero mit ihm unterhalten (Finnish version below / haastattelu suomeksi alla!). Read More…

Kebu im Interview: Finnlands Synthie-Virtuose auf „Perplexagon“-Albumtour

Sebastian Teir aus der Nähe von Kristiinankaupunki ist ein Künstler, den Du Dir merken solltest. Unter seinem Künstlernamen Kebu produziert er eine Art von Musik, die einen mit ihrem Vintage-Charme zu bezaubern weiß, aber dennoch erstaunlich frisch klingt. Kebu kreiert instrumentale, melodische Klangwelten ausschließlich mit analogen Synthesizern. Ein Umstand, der ihm schnell die Bezeichnung „neuer Jean Michel Jarre“ einbrachte. In der Tat zählt der Finne die Synthesizer-Legende zu seinen Vorbildern.

Mehr als fünf Millionen Klicks auf YouTube

Seinen Erfolg hat Kebu allen voran seinem YouTube-Kanal zu verdanken. Hier lud er diverse eigene Tracks, aber auch Coverversionen von Hits wie „Crockett’s Theme“ hoch. Der Aufwand wurde mit bis heute mehr als fünf Millionen Aufrufen belohnt. Nach seinem 2012er-Debütalbum „To Jupiter and Back“ kam er 2016 zurück mit „Perplexagon“, das direkt Platz 7 der finnischen Albumcharts erklomm. Einflüsse der 70er und 80er verschmelzen auf diesem großartigen Werk mit moderner Clubmusik. Kein Wunder, dass Kebu damit bei seiner Tour quer durch Europa die Locations füllt. Passend zur Fortsetzung der „Perplexagon“-Tour (alle Dates findest Du hier) kommt jetzt mein Interview mit dem Synthie-Virtuosen, das ich im vergangenen Jahr vor seinem Gig im Hamburger „Marias Ballroom“ mit ihm geführt habe (Finnish version below / haastattelu suomeksi alla!). Read More…

Tuija Komi im Interview: Finnlands Jazz-Diva mit neuer Weihnachts-CD

Tuija Komi ist eine echte finnische Jazz-Diva, die sich in musikalischer Hinsicht jedoch ungern nur in eine bestimmte Schublade stecken lässt. Die seit vielen Jahren in Deutschland lebende Sängerin liebt Swing, Latin, Tango, Blues, Soul, Pop und World Music und diese Vielfalt spiegelt sich nicht zuletzt auch in ihren Produktionen wieder. Ob nun als Gesicht des Tuija Komi Quartetts oder als Teil des Jazzango-Duos, mit ihrer beeindruckenden Stimme zieht sie jeden Konzertsaal in ihren Bann.

Das Singen als große Leidenschaft

Sie trat nicht nur bei „The Voice of Germany“ in Erscheinung, sondern arbeitet unter anderem auch als Gesangspädagogin, Sprecherin für Produktpräsentationen und Trainerin für Stimme und Sprechen. Tuijas große Leidenschaft ist und bleibt aber das Singen. Mit ihrer gerade erschienenen Weihnachts-CD „Joulu & Jul“ hat sie sich einen persönlichen Traum erfüllt. Das Album, mit dem sie fleißig durch die Lande tourt, hat sie gemeinsam mit Pianist Walter Lang, Kontrabassist Peter Cudek und Schlagzeuger Martin Kolb aufgenommen. Im großen FinnTouch-Interview spricht die sympathische Künstlerin nicht nur über ihr neues Werk, sondern auch über Heimweh nach Finnland, ihre musikalischen Vorbilder und ihre Begegnung mit Samu Haber. Viel Spaß beim Lesen! Read More…